WEEK 69

week 69

‘The Voyager Project’ 2014 by Ruby Anemic
(Neon Röhren, 2 runde Spiegel, Drehmotoren, Baumstamm)

”The Voyager Projekt’ ist inspiriert von meiner frühen kindlichen Faszination der Weltraumtechnik. Die Installation basiert auf Formen von Satelliten – schwebende runde rotierende Objekte und auf die Distanzen, die sie zurück gelegt haben. Es geht mir dabei sowohl um die Darstellung von Licht, Zeit und Raum als auch um unsere Faszination von der Weltraumtechnik in den 60 und 70er Jahren.
Die Mission ‘Voyager 1’ ist eine Raumsonde, welche die NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems 1977 startete. Sie gilt heute noch als einer der größten Erfolge der Raumfahrt, da sie das am weitesten von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt überhaupt ist und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet.’
Ruby Anemic

www.rubyanemic.com

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WEEK 68

week 68

‘Clair Obscur’ by Lene Fischer und Jörn Weidenmüller
(projector, aluminium powder, optical filter)

Die Installation ‘Clair Obscur‘ beschäftigt sich mit dem Unsichtbaren im Sichtbaren. Die beiden Designer Lene Fischer und Jörn Weidenmüller erforschen die Grenzen menschlicher Wahrnehmung im Grenzbereich zwischen Technologie und Kunst. Basis für die Installation bildet eine neue Projektionstechnologie, durch die das erzeugte Bild für das menschliche Auge zunächst unsichtbar bleibt. Erst beim Blick durch ein spezielles Fenster mit einem Hightech Filter entpupppt sich das weiße Licht der Projektion als bewegtes Bild.

The installation ‘Clair Obscur‘ by designers Lene Fischer and Jörn Weidenmüller deals with the invisible inside the visible. Different levels of reality and the limitations of human perception are explored at the crossroads of technology and art. The basis for the installation is a new projection technology. Not perceptible for the human eye, the generated moving images only become visible when viewed through a special window with a hightec filter.

www.fischer-weidenmueller.com

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week 67

week 67

APPARATUS FOR SINKING BODIES by Max Frisinger

Max Frisinger präsentiert in dem verschlossenen Schaufensterraum von Berlin-Weekly in der Linienstraße eine Rauminstallation, die sowohl orts- als auch raumspezifisch zu verstehen ist. Seit einem Jahr sieht man über die fast ganze Länge der Linienstraße hinweg die Rohre zur Absenkung der Grundwasserentsorgung. Mit ihrer auffallenden rosa Farbe und der verschlungenen Linienführung wirken sie wie eine Installation im öffentlichen Raum. Mit seiner Installation APPARATUS FOR SINKING BODIES greift Max Frisinger in diese nach technischen Anforderungen entstandene öffentliche Inszenierung ein und schafft eine eigenständige in sich geschlossene dynamische Skulptur. Hinter der verschlossenen Glastür des Galerieraumes erscheint diese wie ein wertvolles unantastbares Objekt in einer Vitrine ausgestellt und bildet dadurch einen spannenden Kontrast zu der technischen Inszenierung auf der Straße. Das Konzept der Schaufenstergalerie aufnehmend, spielt der Künstler mit den Parametern von Innen- und Außenraum.

Max Frisinger ist 1980 in Bremen geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Max Frisinger presents in the closed storefront space of Berlin-Weekly in Linienstraße an installation which is both site- and space- specific. Already since a year one can see thick metal tubes for lowering the groundwater disposal running along the length of Linienstaße. With its striking pink colour and the intricate lines they appear almost like a public space installation . With his installation APPARATUS FOR SINKING BODIES Max Frisinger intervenes in these technical requirements and creates an independent self-contained dynamic sculpture. Exhibited behind the locked glass door of the window gallery space the sculpture acts as a valuable untouchable object in a display case and thereby forms an exciting contrast to the technical structure in public space. Following the concept of the window gallery, the artist plays with the parameters of interior and exterior space.

Max Frisinger was born in Bremen, Germany, in 1980. He lives and works in Berlin. See full information http://max.culturalspot.org/home

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week 66

week 66


»Lake«(black acrylic strips, studio lamp) by Sven Stuckenschmidt

»Konkrete Alltagserfahrungen geben Hinweise auf vergessene Bilder meiner Erinnerung. Persönliche Erinnerungen aus verschiedenen Zeiten und Räumen werden mit der Alltagswelt vermischt und verknüpft. Ich abstrahiere und objektiviere diese individuellen Bilder soweit, dass sie für den Betrachter wiederum eigene, subjektive Assoziations- und Anknüpfungsmöglichkeiten bieten. Dafür wähle ich Motive des kollektiven Gedächtnisses, Kindheitserfahrungen oder gemeinsame Rituale, Ängste und Sehnsüchte und verbinde formale Gesichtspunkte mit inhaltlichen Konnotationen. Ein »narrativer Minimalismus«, der sich neben bewussten Entscheidungen für Material, Oberflächen und Formen in die gesellschaftliche Realität ausdehnt. Es entstehen Arbeiten, die an der Grenze zwischen erkennbarer Realität und den offenen Möglichkeiten unserer Vorstellungskraft pendeln.”
Sven Stuckenschmidt

»Lake«:
Die Arbeit »Lake« vereint zwei bekannte Gefühle. Die schwarzen glänzenden Acrylglasplatten bilden die abstrahierte Darstellung einer Wasseroberfläche bei Nacht, die Lampe spiegelt sich als »Mond« darin. Man kann sich an eine romantische Szene an einem See erinnert fühlen, gleichzeitig auch an einen dunklen, bedrohlichen Hinterhof mit Pfützen, an dem gleich etwas schreckliches passieren könnte.

“Lake”: The soul of simplicity, Lake consists of glossy black acrylic strips placed contiguously on the floor, a lamp shining on it from above. Look at it from different angles and you see moonlight on a lake’s glassy surface: the illusion of depth, the poetry of a clear night sky, conveyed with a minimum of materials and a maximum of imagination. This is the essence of abstraction.

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week 65

week 65

The ‘Fugitive Room’ by Nessrine Fargal, Angelique Kuenzle, Valentine Maeder, Cecile-Diama Samb (a project by students of space design of the Geneva University of art and design). Guest professors: Pierre Jorge Gonzalez, Judith Haase www.gonzalezhaase.com

Der Ausgangspunkt diese Projekts von Studenten der Geneva University of Art and Design war den Raum mittels eines Objekts selbst auszustellen. Berlin-Weekly präsentiert sich immer frontal aus dem selben Blickwinkel von der Straße aus gesehen. Der vertikale Rahmen des hohen Galeriefensters überlagert den Ausstellungsraum wie ein festes Raster. Bewegung , Blickwinkel und Licht sind die Hauptthemen, die den Raum verkörpern sollen. Die Verlängerung des prägnanten schablonenhaften Fensterrahmens mittels seinen eigenen Schattens stellt eine Verbindung des statischen Rahmens mit dem Ausstellungsraum her. Der Schatten, der sich bewegt wird hier zu einem physischen, realen Objekt.

The starting point of this project is to exhibit the space itself by designing a conceptual object. Berlin-Weekly presents itself always from the same point of view seen from the street. Therefore the outside vision of the gallery always stays the same. Moreover, the vertical frame of the gallery’s high window front superimposes itself repetitively on the exhibition space. Movement, point of view and light are the principal themes that conducted this project. The prolongation of the frame via its own shadow reconnects to the frame’s staticity within the exhibition space. The shadow that moves becomes a physical and imposing object.

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week 64

week 64


HEADROOM von Barbara Wille www.barbarawille.de

In der ehemaligen Hofdurchfahrt des Gebäudes Linienstraße 160 befindet sich heute der Projektraum BERLIN-WEEKLY. Der Kopfsteinbelag im Bereich des Bürgersteigs und die seitlich am Eingang der Durchfahrt befindlichen Eckteine sind heute noch bauliche Zeugen der ursprünglichen Funktion. Die Installation HEADROOM’ der Berliner Künstlerin Barbara Wille ist ein diskreter Verweis auf diesen Doppelcharakter des Ortes. Dessen lichte Maße werden aufgenommen und auf einem Möbelfragment im Raum eingerichtet.

In the former gateway of the building Linienstr.160 you will find today the project space BERLIN-WEEKLY.  The cobblestone on the pavement area and the old corner stones on each side of the gateway are still architectual witnesses of the original function. The installation ‘HEADROOM’ by the Berlin based artist Barbara Wille is a discrete reference to the dual nature of this place. The measured clearance dimensions of the gate are picked up and are set up within the room on a fragment of furniture.

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week 63

week 63

‘Materialien’ Installation mit Arbeiten von Oliver Herrmann (5. März 1963 – 4. September 2003)
inszeniert von Karl-Ernst Herrmann, Momme Röhrbein, Christine Schäfer und Robert Zimmermann

Oliver Herrmann war Portrait Fotograf und arbeitete viele Jahre als Theaterfotograf mit Regisseuren wie George Tabori, Claus Peymann und Luc Bondy. Von 1981-1998 portraitierte er die zahlreiche bekannte deutsche Schauspieler und Persönlichkeiten. Als Regisseur realisierte er einige preisgekrönte Musikfilme zusammen mit der Sopranistin Christine Schäfer, seiner Lebenspartnerin. ( ‘Eine Nacht. Ein Leben’, ‘Le Sacre du Printemps’ ). Oliver Herrmann starb 2003 im Alter von 40 Jahren.
Im berlin weekly Fenster kann man ca. 100 seiner Fotos nun innerhalb der Installation als Diashow betrachten. Seine Musikfilme sind zu sehen unter dem
Passwort: eins54
Le Sacre du Printemps: http://vimeo.com/eins54/sacre
Pierrot Lunaire: http://vimeo.com/eins54/pierrot
Dichterliebe: http://vimeo.com/eins54/dichterliebe

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WEEK 62

week 62

‘Projekträume Traces’ by Amelie Ramseyer, Anne -Catherine Hittinger, Hila Sarah Simon und Manon Portera

A seminar on art project spaces was developed at the Geneva University of Art and Design by Gonzalez Haase AAS. www.gonzalezhaase.com

The phenomena of „Projekträume“ in Berlin is an exceptional example in the world’s art scene due, not only to the amount of available spaces in the city to shelter this movement but also by the active artistic community of Berlin which tries to find a model for collaborative projects.  Since 1972 many project spaces already disappeared and many will eventually disappear because of a lack of money as well as the lack of empty affordable spaces caused by gentrification.
The idea of this exhibition is to identify all of the «Dead Projekträume» to show that they existed and that nowadays their trails are minimal. Besides, default to not being known by the public, they have a place in history by taking a census of them. This is why highlighting them but also contrasting them with the ones still « alive » leads to a better comprehension of it’s history and status. The work is based on an interactive map of project spaces produced by Severigne Marguin and on screenshots taken on Google street views of each «Dead Projekraum» address. Some of them became completely different from what they were, such as: shops, malls, bridges, hotels, restaurants, etc. The display of this exhibition is very simple: raws of frames on walls. The pictures are organized from the oldest to the most recent «Dead Projekträume» creation’s date. On the last wall, a few frames are missing. With the present expansion of gentrification it probably won’t take long until also these gaps will disapear.

With the installation Berlin-Weekly also tries to make the public aware of the precarious financial situation of most project spaces in Berlin.

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week 61

week 61

Stuck: Zwischen den Wänden - Alanna Lawley

‘Stuck: Zwischen den Wänden’ von Alanna Lawley

Den Einfluss räumlicher und architektonischer Beziehungen eines jeden Individuums innerhalb seines privaten Gefildes als Ausgangspunkt nehmend, kontrolliert Alanna Lawley die Erfahrung mit dem zeitweiligen gegenständlichen Umfeld, das sie selbst konstruiert. Durch das Eingrenzen von Raum untersucht Lawley, wie vorsätzlich fragmentarische Flächen eine Erfahrung von Abgrenzung, Beklemmung und Isolation erschaffen, die den Betrachter sämtlicher Freiheit berauben, sich jemals vollständig in einer konkreten Zeit oder an einem bestimmten Ort orientieren zu können.

Lawley schloss im Jahre 2005 das Chelsea College of Art and Design in London mit einem BA in Malerei ab. Seither stellt sie auf internationaler Ebene aus, unter anderem in Großbritannien, Deutschland und den USA.

engl.

Taking the influence of spatial and architectural relationships on the individual within the private realm of the home as a starting point, Alanna Lawley mediates the experience of the temporary, representational environments that she constructs. By isolating space, Lawley investigates how deliberately fragmented spaces can generate experiences of disassociation, anxiety and isolation that deny the viewer the freedom ever to fully orientate themselves in a specific time or place.

Lawley graduated with a BA in painting from Chelsea College of Art and Design, London in 2005. Since then she has exhibited internationally including the UK, Germany and the US.

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week 60

week 60


„Premaster Budding Blaster Theory (Ethno Style)“ by Sibylle Jazra, (mixed media)

http://jazra.de

“PreMaster Budding Blaster Theory (Ethno Style)” is an abstract sculpture which consists of old found chairs, stools, metal rods, words written from old fabrics, paint and ethnoprints. The different materials form a tower of banality which exists as an artistic postulate in the tradition of dadaism, being the antidote of latest trends and tendencies in Art. The pun of the title charges the artwork with humor and underlines its parodistic meaning. Since the artwork also proclaims to be a “theory,” it is involuntarily lifted up on an intellectual, academic level. At the same time this “upgrading” is questioned ironically, as too often these “theories” can be unmasked as a pretentious background behavior.

Sibylle Jazra was born in Heidelberg. She got her BFA at the Gerrit Rietveld Akademie Amsterdam in 1998 and was awarded the Newcomerprize of Kunsthalle Dominikanerkirche in 2003. Among her exhibitions: Kunstverein Heidenheim (2010), Kunsthalle Dominikanerkirche (2006), Kunstraum Bethanien (2010), rc de ruimte Amsterdam (2012). Sibylle Jazra lives and works in Berlin.

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week 59

week 59


‘Art Flashback’ by Krystelle Aellen, Violaine Bourgeois, Alexia Duvoisin, Sayaka Onishi, Léonie Roder

a project by students of the Geneva University of Art and Design

Guest professors: Pierre Jorge Gonzalez, Judith Haase, Berlin

GONZALEZ HAASE AAS,BERLIN www.gonzalezhaase.com www.aaslighting.com

Assisted by Raphaelle Golaz, architect

Invited guests: Severine Marguin, sociologist; Frederic Teschner, graphic designer; Stefanie Seidl, art project space

Eine Gruppe von Innenarchitektur Studenten der Universität für ART UND DESIGN IN GENF hat sich mit dem Thema Projekträume in Berlin beschäftigt. Nach einem Berlinbesuch während dem die Studenten mehrere Kunst – Projekträume besucht und einen Vortrag von Severine Marguin über die Entwicklung der Projekträume in Berlin gehört haben, werfen sie einen kritischen Blick auf die Entwicklung von Kunst-Projekträumen, in den von Gentrifizierung betroffenen Stadtteilen.

Der Projektraum ‘Berlin-Weekly’ kann sich bisher noch in Berlin/Mitte halten, wo viele nicht kommerzielle Projekträume in den letzten 2 Jahrzehnten wegen extrem steigender Mieten schließen mussten. Aber was passiert mit dem Raum, wenn auch dieser Projektraum aus finanziellen Druck schliessen muss? Der Galerieraum würde sicher kommerziell genutzt werden. Zum Beispiel als Geschäft , das Souvenirs verkauft, die das abbilden, was diesen Stadtteil einmal interessant gemacht hat.

A group of space design students from the University of Art and Design in Geneva questioned themselves about the role of a space designer in an art space. After a trip to Berlin where they took a closer look at some non commercial art spaces and attended a lecture by Severine Marguin about art project spaces in Berlin, they focused on the question: where is the line between art space and commercial space.

This intervention takes a critical look at the commercial wave that has overcome the Berlin/Mitte area, inducing the disappearance of many non-profit art spaces. So far the project space Berlin-Weekly could stand strong against the commercial development. But what if one day Berlin-Weekly gives in to commercial pressure? Most likely the gallery space would become a commercial shop. A shop that could as well sell souvenirs of what Berlin-Weekly used to be : one of the many art project spaces in Berlin which helped to make certain parts of the city so attractive to investors and developers – thus setting themselves up for defeat.

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week 58

week 58

Installation “Entreakt” von Alexandra Baumgartner

s/w Druck (nach Fotografien von Albert Londe, 1886) und Stühle

Alexandra Baumgartner, geboren in Salzburg (AT), lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den psychischen und moralischen Abgründen, sowie dem physischen Verfall des Menschen. In Ihrer aktuellen Installation Entreakt (frz. entre = zwischen” u. acte = “Akt”, “Handlung” = Zwischenakt, Zwischenspiel, Pause) bezieht sie sich auf das Thema der Hysterie und das Hôpital de la Salpêtrière in Paris, die im 19.Jhdt bekannteste psychiatrische Anstalt Europas.

Seit 1863 lädt der Neurologe Jean Martin Charcot, der “Napoleon der Hysterie”, jeden Dienstag in seinem zum Amphitheater verwandelten Hörsaal zu seinen legendären Dienstags-Vorlesungen, den “leçons du mardi”. Zu diesem Anlass wurden als hysterisch geltende Patientinnen einem Publikum (bestehend aus Künstlern, Schriftstellern, Politikern..) vorgeführt, um mit ihnen ein Repertoire an exaltischen Körpergebärden zu demonstrieren. Vor den Augen des schaulustigen Publikums hypnotisiert und beschwört er seine weiblichen Versuchspersonen, und löst dadurch die erwünschten Anfälle aus. Auch in den fotografischen Settings wurden Patientinnen mit Hilfe von Hypnose, Elektroschocks und Rauschmitteln zur “Aufführung” und Ablichtbarkeit der gewünschten Exaltation gebracht. Charcots Experimente fanden großen Anklang im Paris seiner Zeit, Eine perverse Szenerie. unter seiner Regie gerät die Krankheit zu einem Schauspiel, die Salpêtrière zu seiner Bühne, und die Grenzen zwischen wirklichen und gespielten Posen verlaufen fließend.

‘Entreakt’, an Installation by Alexandra Baumgartner
black and white print ( after photographs of Albert Londe,1889) and chairs
‘Interakt’ (interlude, intermission) refers to the topic of hysteria and the most well known psychiatric institution of the 19th century , the ‘Hospitale de la Salpetriere in Paris’

Alexandra Baumgartner born in Salzburg/Austria studied fine art at the Academy of Applied Arts in Vienna. She lives and works in Berlin.

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week 57

week 57


‘Private Outer Space’ von Silke Koch

Fotografien und Skulpturen aus Alltagsobjekten (Glas, Porzellan, Plastik, Metall, Klebstoff)

Photographs and sculptures made from everyday objects (glass, porcelain, plastic, metals, glue)

Die in Leipzig geborene und in Berlin lebende Künstlerin Silke Koch hat in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Joachim Brohm Fotografie studiert. Meisterschülerin von Prof. Astrid Klein.

‘Das Weltall ist für mich vor allem ein symbolischer Raum: seit Jahrhunderten drehen sich Träume und Visionen der Menschen darum, diesen zu erobern, Welten jenseits der Erde kennenzulernen oder sogar andere Planeten zu kolonisieren. Doch die meisten sehen den Weltraum nur von der Erde aus, so auch ich. Was bleibt ist die Phantasie im Alltag: Salzstreuer, Eierbecher, Teewärmer und diverse Gefäße um sich mit bizarren Objekten in fremde Welten zu wünschen. Es entstand eine Serie raketenförmiger Objekte aus Alltagsgegenständen der 60er, 70er und 80er Jahre – aus der ehemaligen DDR und der BRD zu Zeiten des kalten Krieges. Rein äußerlich scheinen sie zunächst an jene Zeiten zu erinnern als Plastik und abstraktes Oberflächendesign für Leichtigkeit, Flexibilität und eine frohe Zukunft standen.’ Silke Koch

Berlin based artist Silke Koch was born in Leipzig and studied photography in Leipzig at the Hochschule für Grafik und Buchkunst at Prof. Joachim Brohm. She was master student of Prof. Astrid Klein.

‘For me the cosmos is a symbolic space: since centuries people are dreaming to conquer the universe, to discover other worlds outside and even to colonialize it. But most of us can see the universe only from the earth. What remains is the phantasy in daily life: salt shakers, egg cups, strange vessels ….a diversity of bizarr objects in order to fancy other worlds. I created a series of rocket shaped sculptures made from everyday objects from the 60’s, 70’s and 80’s , produced in in East- and West Germany, the former GRD and the BRD, at the times of the cold war. First of all it brings memories of those times when plastic, abstract surface design, lightness and flexibility seemed to represent a bright future.’ Silke Koch

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week 56

week 56


‘Pie in the Sky’ – eine Installation von Astrid Busch, www.astridbusch.com

Bestehend aus einer Fototapete, verschiedenen Materialien und Licht tritt die Arbeit in einen Dialog mit dem realen Raum und erweitert und transformiert ihn ins Fiktive.
Die raumbezogene Installation “Pie in the Sky” wurde für Berlin Weekly entworfen und bezieht sich formal und inhaltlich auf seine architektonischen Besonderheiten.

The room installation “Pie in the Sky” was exclusively designed for “Berlin Weekly” and refers to it’s architectural characteristics.
Consisting of a wall sized photograph, various materials and light the work transforms the room from reality into fiction.

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week 55

week 55


“EXIT THROUGH THE GIFT SHOP” an installation by Helen Hart, Annabelle Schuster and Melanie Walter

light territories #3 – a project of the Masters program Bühnenbild-Szenischer Raum TU Berlin, directed by Prof. Kerstin Laube, in cooperation with Gonzalez Haase AAS, www.tu-buehnenbild.de, tutors: Pierre Jorge Gonzalez & Judith Haase

Die Installation “EXIT THROUGH THE GIFT SHOP” zeigt die Kunstwelt als Teil der Konsumgüterindustrie. Die Installation erzeugt einen Raum der Illusion und fordert den Betrachter auf über Kunst und ihren Konsum zu reflektieren.

The installation “EXIT THROUGH THE GIFT SHOP” shows the art world as part of the consumer industry. The installation creates a room of illusion, urging visitors to reflect art and its consumption.

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week 54

week 54


“Unverblümt”, 2006 by Simone Häckel, 02:31 min, Video Loop.

Im Mittelpunkt von Simone Häckel‘s Arbeiten stehen menschliche Zustände der Unzulänglichkeit und Imperfektion. In der Videoarbeit “Unverblümt” umkreist eine junge Frau auf dem Rücken eines Pferdes ein Blumenbeet, um es in der nächsten Szene zu zerstören. Es ist ein Tanz zwischen Schüchternheit, Entschiedenheit und Zwiespalt – tänzerisch zwar anmutig, dennoch liegt darin Überwindung, Zerstörung und Aufbruch.


Simone Häckel, geboren 1974 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule in Kassel und Experimentelle Mediengestaltung an der UDK Berlin. Seit 2002 arbeitet Simone Häckel vorwiegend mit dem Medium Video.

In the video work “Unverblümt” ” a young woman on horseback circles a flower bed, to destroy it in the next scene. It’s a dance between shyness, determination and discord, not a straightforward ride. The flowerbed is the stage, whose boundaries are rarely broken. Although gracefully performed, her riding action shows destruction, eruption and awakening.


Simone Häckel, born 1974 in Hannover, lives and works in Berlin. She studied Fine Art at the Kunsthochschule Kassel and Experimental Media Design at the UDK in Berlin. Since 2002 she mainly is working with the medium of video.

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week 53

week 53


 ‘DER WERT DES SINNLOSEN’ von Alexandra Schumacher (2 Diaprojektoren, 3D Brille, MDF Holz, Metallprofile, Glas) 

 Die Arbeiterbewegung hat aus der Not ihres Klientels eine Tugend gemacht, indem sie die »feudale parasitäre Faulheit« endgültig desavouiert und das bürgerliche Leistungsstreben nachhaltig in den Köpfen der Menschen verankert hat. In einer beispiellosen Überhöhung der Ideologie ihrer Unterdrücker deutete sie den geknechteten Arbeiter zum Heroen der Geschichte und die entfremdete Arbeit zum Hohelied des Industriezeitalters um. Wenn im Zusammenhang mit Arbeit der Begriff »Sinn« überhaupt noch angebracht ist, dann erschöpft sich dieser für die weitaus überwiegende Zahl aller Beschäftigten einzig und allein in der Entlohnung.

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week 52

week 52

‘SHELF’ by Ari Sariannidis (MDF, glazed ceramics, Ivy)

Ein Traum, dieses Teil. Vielen Dank, das wäre doch gar nicht nötig gewesen. Einen Ort ,wo ich das jetzt hinstellen werde, habe ich jetzt aber noch nicht gefunden. Entweder stelle ich es einfach mal in den Flur, von da kann ich mich ja immer noch entscheiden, wo das dann jetzt letztendlich stehen wird. Weil, also schön ist es jetzt nicht gerade, also nicht so, dass ich das jetzt jeden Tag sehen will, auf dem Fernseher also, ausgeschlossen…dann doch lieber hier, zu dem anderen Zeug, das nur dafür dasteht, dass wenn der, der das mir geschenkt hat, das auch sieht, wenn er sich hier umschaut. So, dass er eben das Gefühl hat, der hat sich aber gefreut über das. War doch eigentlich nur als nette Aufmerksamkeit gedacht. Und naja ich will ja auch, dass der sich dann freut, weil ich den eben auch gern hab. Selbst wenn ich jetzt nicht wirklich weiß, was ich damit anfangen soll…das muss jetzt da stehen, weil das habe ich halt bekommen.

This piece is so beautiful – thank You so much – it really wasn’t necessary. However, I haven’t found a place where I will put this yet. I could put it into the hallway for now and decide where I will finally place it later.  Well, I don’t really find it pretty – I’m not really keen to look at it every day. Well, on top of the TV – no chance…well then I’d rather prefer to put it with all the other junk which is just standing there, so in case the person who gave it to me, visits me, he can see it there – then he’ll get the feeling that I really enjoy his little gift. Anyhow, it was meant to just be a little gift and I want to please him by displaying it, cause I also like him. Although now I don’t really know what to do with it and where to put it. It has to stand there now, cause I’ve got it.

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week 51

week 51


‘EXTINCTION 21.12.2012′ by Irene Pascual and Johnny Amore

Since the Sumerian times there are many supposed evidences that on 21.12.2012 the human existence will finish. But we are going on with our daily routines and activities as normal;
we carry on with our fears such as how much money I will earn next year or if I will be able to buy a house in the future; performing our lives as if nothing has been said.
With our exhibition we propose an exercise to the viewer: just to imagine for a moment what will happen if we are the survivors……

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week 50

week 50


“Incident Ray“ by Adrian Peach
“Incident Ray“ ist eine raumbezogene Installation, die speziell für berlin-weekly.com in der Linienstraße entworfen ist und sowohl den räumlichen als auch den kontextuellen Aspekt der Schaufenstergalerie aufnimmt. Die schlichte Installation soll den Innenraum ausfüllen und sich gleichzeitig auf den Aussenraum richten, um den Blick der Passanten nach drinnen zu lenken. Was eignet sich dazu besser als Licht?

“Incident Ray“ is a site-specific installation, designed especially for the gallery space in Linienstraße 160. Two themes are explored: one spatial, one contextual. This simple intervention employs an abstract visual device to fill the interior space, and to reach out into the street, drawing your gaze inward. What more effective “substance” to perform both tasks than Light itself ?

mit freundlicher Unterstützung von Zumtobel (lighting)

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week 49

week 49


‘DU BIST RAUS! Design des Ausschlusses’ 2012 by Vincent Grunwald

Welcher Ort würde sich besser eignen als Berlin Mitte um die Ästhetik der Exklusion zu begutachten. Transparent scheinende Dinge und permeabel auftretende soziale Welten sind häufig klar bestimmt in Ihrem Außen und Innen. Sie signalisieren in Ihrer Gestaltung wer dazugehört und wer davor zu verharren hat und ausgeschlossen ist. Exklusiv bedeutet im Zusammenhang mit ökonomischen Ausschlussverfahren, wie Mieten, Eintrittspreisen oder auch nur Getränkepreisen ganz klar, dass der Luxus darin besteht, dass andere nicht teilhaben dürfen. Der Anblick von Zäunen lässt einen schnell an Gefängnisse und Käfige denken, bei denen der Insasse der Ausgeschlossene, also Weggesperrte ist. Daher ist es im Interesse von Zaunherstellern den Zaun als etwas begehrenswertes erscheinen zu lassen, bei dem das sich hinter Ihm befindliche aufgewertet wird. Die gezeigten Arbeiten verwenden ausschließlich Bildmaterial aus dem Prospekt oder der Internetpräsenz von Zaunherstellern um zu fragen, wie denn Sicherheit eigentlich aussieht. Und was liegt da näher, als den zu fragen, der unter der Prämisse Sicherheit herzustellen, wirtschaftlich aktiv ist.

Mit freundlicher Unterstützung von: Hito Steyerl, Konrad Mühe, Kevin Kemter, Leon Kahane, Florian Goldmann, AKV Berlin und weiteren.

weitere Arbeiten von Vincent Grunwald sind vom 13.9. – 16.9. auf der Preview Berlin zu sehen. (Booth Nr.51)
Vincent Grunwald ist Mitbegründer des Verlags ‘AKV Berlin’

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week 48

week 48


‘Where sorrows melt like melondrops’ by Steffi Schöne, 2012, ( photo on wallpaper, steel object) www.vonhektor.com

Die Ausstellung erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Berliner Firmen Extratapete  und LKM – Laseranwendung für Kunststoff- und Metallverarbeitung GmbH

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week 47

week 47


VANITIES / WHITE BILLION CHAIRS by Tina Roeder and Ariane Hosemann
Ariane Hosemann und Tina Roeder verbindet die demokratische Sicht und der präzise Blick auf die Dinge, Hosemann in Form von Fotografien, Roeder in Form von Möbelstücken.
VANITIES / WHITE BILLION CHAIRS beschäftigt sich mit Berlin irgendwo zwischen glamouröser Zukunft, morbider Schönheit und Alltagsrealität.
www.tinaroeder.com, www.arianehosemann.com

Ariane Hosemann and Tina Roeder share a democratic and investigative view on things,Hosemann in form of photographs, Roeder in form of furniture.
VANITIES / WHITE BILLION CHAIRS talks about Berlin’s ambiguity, torn between a glorious future and daily reality.
www.tinaroeder.com, www.arianehosemann.com

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week 46

week 46


‘Reading the textile city  dust – findings’  by Katharina Blanke / 2012
(photo collage, textile print, tulle, thread, plastic rods, ball chain)
Den Straßenstaub lesend werden urbane, internationale Fundstücke in Fragmenten als Stadtrock erfasst. Ergebnis ist ein Metropolenmosaik, ein konzentrierter Innenstadtring, einer Meduse gleichend in Fragmentfalten aufgerafft.

Ein urbanes Umfeld hinterlässt seine Spuren. Der Stadtrock bietet eine Projektionsfläche für diese individuell gesammelte, urbane Momentaufnahme.
Textiles are driven by as a dust catcher across the cities. Reading the city dust, urban, international findings are embraced in fragments as a city skirt. The result is a metropolis mosaic, a concentrated innercity ring. The city skirt offers a projection surface for this individually collected, urban snapshot.

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week 45

week 45


‘Chromacorpus’ by Rodney LaTourelle, 2012
‘Chromacorpus’ continues LaTourelle’s ongoing research into the relations between colour, space, and experience. He approaches colour as an unpredictable force, rather than as mere signifier in a representational matrix. Colour is a relational medium and as such it surpasses language and acts directly on the bodily unconscious. It is this polychromatic instability that LaTourelle seeks to initiate with his installations that use colour to structure space.

Accordingly, Chromacorpus is a three dimensional frame for colour interplay, but it also functions as a kind of exploded book, with selected quotations that provide a partial ‘mind map’ to LaTourelle’s work. As a ‘colour-body’, the installation counters the concept of colour as a representational skin, provoking protean connections between colour, space, and language.

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week 44

week 44


‚PANIC AND EUPHORIA’, (2012, Stoff/fabric) by Geerten Verheus

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week 43

week 43


MAXIMUM CONTENT by Stefanie Seidl
(Riesenluftballon, Ventilator, graue Wandfarbe, Filzstift)
berlin-weekly.com, stefanieseidl.com

Die Installation MAXIMUM CONTENT hinterfragt die Selbstrefenzialität im aktuellen Kunstkontext. Inwieweit werden all die Bezugnahmen, Zitate und Verweise auf spezifische Themen, Werke und Personen der Kunst -Architektur – oder Designgeschichte, die viele Konzeptkünstler heute ihren Arbeiten zu Grunde legen, retrospektiv aus der Zukunft gesehen, noch relevant und in dieser Form überhaupt noch nachvollziehbar sein?

The installation MAXIMUM CONTENT questions the use of the citations and references on which many of today´s conceptual artists base their work, which specifically draws on topics, objects, and persons from an insider knowledge of the history of art, architecture and design. Looking back from the future, will this strategy of self references be at all relevant or comprehensible?

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week 42

week 42

´Unähnliche Ähnlichkeiten`, 2012, von Wolfgang Schlegel (Acryllack auf Holz) www.wolfgangschlegel.eu und Tim Trantenroth  (Malerei- Acrylfarbe auf Nessel) www.timtrantenroth.de.
Der Ausstellungsraum wird als Diorama begriffen: ein plastisches Element vor einem gemalten Hintergrund bewirkt eine Illusion von räumlicher Tiefe. Fassadenelemente von Plattenbauten in der  Linienstr. (vor der Wärmedämmung), architektonische Details sind auf ihre vereinfachten geometrischen Strukturen reduziert und verwirren durch perspektivische Verfremdung.

´dissimilar similarities`, 2012, by Wolfgang Schlegel ( acrylic paint on wood) www.wolfgangschlegel.eu and Tim Trantenroth (painting, acrylic paint on cotton) www.timtrantenroth.de.

The window space functions here as a diorama: a three dimensional object in front of a painted backround causes spatial perception. The motives are house facades from the prefabricated DDR buildings in Linienstraße.

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week 41

week 41


COMING SOON – an installation by Christina Hoenicke and Jana Barthel, 2012 (OSB boards, blankets, fluorescent tube, props) www.tu-buehnenbild.de, www.gonzalezhaase.com, www.katerlezmann.com

This project has been developed within a light design workshop of the TU Berlin. Artistic direction: Pierre Jorge Gonzalez and Judith Haase (ASS lighting). Students: Jana Barthel, Paul Bauer, Christina Hoenicke, Elena Koch, Elena Köhler, Eleni Konstantou, Simone Messner, Ria Papadopoulou, Anne-Kathrin Schaper-Jesussek, Stella Schüler, Jenny Wolf.

Viele Metropolen sind heutzutage durch eine Architektur der Zeichen als räumliches Kommunikationssystem wahrnehmbar. Die Fassade ist in Stadtzentren Kommunikationsträger und wird hauptsächlich mit neuesten Lichttechnologien umgesetzt. Die Fassade als Schnittstelle zwischen Stadtraum und Innenraum kann leicht oder massiv, geschlossen oder offen, einladend oder abweisend sein. Werkzeug ist dabei ein komplexes integriertes Licht- und Kommunikationssystem, um diese Themen herauszuarbeiten.

Die räumlichen Gegebenheiten des Berlin-Weekly.Com erzeugen ein Gefühl, das häufig an der Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Bereich auftritt: Frustration. Man kann den Raum nicht betreten und auch visuell nicht voll erfassen. COOMING SOON verstärkt diese Frustration und stellt sie einem Versprechen für eine bessere (?) Zukunft gegenüber. Die verbarrikadierte Fassade weist auf eine Schließung oder einen Umbau hin und versperrt weitgehend die Sicht in das Innere. Bis auf einen schmalen Schlitz, durch den goldenes Licht nach außen dringt.

Berlin is under construction. There is close-down, rebuilding and opening. Now Berlin-weekly.com has to bite the dust. The showcase of the small gallery in Berlin-Mitte is boarded up. A sheet of paper is glued to the wood-panels, that now blocks the view inside the showroom. COMING SOON is written on that paper. The boards were quickly and carelessly fixed. A golden glimmer of light is coming out of the slits. The curious can peek through them and see the inside of the room. The new often promises to be the better one. In the installation COMING SOON Christina Hoenicke and Jana Barthel show a vision of the future.

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week 40

week 40


“VON INNEN UND AUSSEN” 2012 von Jessica Pooch, ( Edelstahl, UV-Digitaldirektdruck auf Glas, Gehwegplatten, Textil ) www.jessicapooch.com
Mit „Von Innen Und Außen“ präsentiert Jessica Pooch eine konzeptuelle Rauminstallation, die sowohl orts- als auch raumspezifisch zu verstehen ist. Das Konzept der Schaufenstergalerie aufnehmend, spielt die Künstlerin mit den der Erwartungshaltung entgegengesetzten Parametern von Innen- und Außenraum, die die Betrachter in den Stadtraum verbannen und auf Versatzstücke ihrer Großstadt-Alltäglichkeit blicken lassen.
Auf verschiedenen Ebenen gibt die Installation einen wortwörtlichen ‚Einblick‘ in das Interesse der Künstlerin an Grenzmarkierungen und an bewegungslenkende Maßnahmen im Stadtraum. (Juliane Keßler, 2012)
Jessica Pooch, lebt und arbeitet in Berlin und Zürich. Sie besucht zurzeit die Bildhauerei Klasse von Prof. Karsten Konrad (UdK) und wird im Juni 2012 ihren Master of Arts in Fine Arts in Zürich (ZHdK) absolvieren.

‘FROM INSIDE AND OUTSIDE’ 2012 by Jessica Pooch, (stainless steel, UV-digital print on glass, pavement tiles, fabric) www.jessicapooch.com
With the conceptual installation ’from inside and outside’ the artist Jessica Pooch seizes the idea of the window gallery by playing with the parameters of the internal-and outdoor space.
In different ways the installation presents the artist’s interest in urban landmarks such as controlling provisions in the urban commonplaceness.
Jessica Pooch lives and works in Berlin and Zurich. Currently she is studying sculpture at the Udk Berlin and in June 2012 she will complete her M.A. in fine arts in Zurich (ZHdK).

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week 39

week 39

“Endliche Folgen.” von Andrea Pichl www.artnews.org/andreapichl
Die Berliner Künstlerin Andrea Pichl beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit  den Versprechungen  innerhalb der Architektur der Moderne bis zur Gegenwart.  Ihr Blick geht ins Detail, an jene Stellen, an denen die Architektur das aufgedrückte System nicht mehr (aus-)halten kann und zum hässlichen Mutanten wird.
In ihrer neuen Arbeit  „Endliche Folgen.“ bezieht sich Andrea Pichl u.a. auf die Ornamententwicklung, die als Kalkül, als ein formales Regelsystem  beschrieben wird.
Andrea Pichl stellte u.a. 2010 im Mies van der Rohe Haus in Berlin, in der Nationalgalerie Taschkent / Usbekistan , sowie 2011 im Irish Museum of Modern Art in Dublin aus.
Zur  Zeit ist ihre Arbeit im Hamburger Bahnhof  in der Ausstellung „Architektonika“ zu sehen.

The work of the Berlin-based artist Andrea Pichl is dealing in a broad sense with the architecture of modernism to the present.
Her new work “finite consequences.” relates to the development of ornaments, which she describes as calculation – as a formal control system.
Works of Andrea Pichl were presented already in the Mies van der Rohe building in Berlin (2010), the National Gallery in Tashkent / Uzbekistan and at the Irish Museum of Modern Art in Dublin (2011). At present her work is exhibited among others at the Hamburger Bahnhof in the exhibition ”Architektonika”.

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week 38

week 38


“POLYLUX” von Stephan Brenn www.brenn-projects.com
“Im Winkel getroffen vom Wirbeln des Lichts” Rimbaud / Illuminationen
Stephan Brenn arbeitet in seinen Lichtinstallationen ausschließlich mit gefundenen Materialien. In aller Regel sind es Drahtstrukturen und diverse Glasstücke. In der installation “POLYLUX” bei berlin-weekly.com werden mit einem Overheadprojektor im Ausstellungszeitraum wechselnde Projektionen aus den im Raum verteilten Materialien entstehen.
täglich von 16:00 – Mitternacht

With his light installations Stephan Brenn is working solely with found objects – mainly wire structures and diverse pieces of glass. In his installation “POLYLUX” at berlin-weekly.com he will create during 3 weeks changing projections made from the pieces which are spread out on the floor of the gallery.
daily from 4 p.m.- 12 p.m.

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week 37

week 37


“Vanishing Beauty” von Ute Brönner, www.utebroenner.de

- Although we want it to last forever, we know it never will. -

Gärten sind Sinnbilder von Werden und Vergehen. Die Berliner Landschaftsarchitektin und freischaffende Künstlerin Ute Brönner holt im grauen Monat November dieses Thema ins Haus. Sie gestaltet ein Gartenparterre, als typischen Bestandteil repräsentativer Gärten in der Geschichte der europäischen Gartenkultur, für die Schaufenstergalerie. Als Material verwendet sie Rotkohl; organisch, ornamental und doch nicht mehr in der Erde verwurzelt. Der Blick von Draußen durch das Fenster in den Innenraum der Galerie verkehrt sich zum Blick aus dem Inneren eines Gebäudes über das Gartenparterre nach Draußen.

Gardens are symbolizing the cycle of life and death. During the month of November Berlin based landscape architect and artist Ute Brönner is presenting this theme inside the gallery space. She creates a Flower Bed, a typical part of the representative gardens throughout European garden history, for the specific site of the gallery. As material she is using red cabbage: organic, ornamental and yet no longer connected to the vital life forces. Standing in front of the gallery might feel like standing inside a building rather than outside, overlooking the garden from the window of a dining room.

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week 36

week 36


Die ’Pilzsammler’, hervorgeschossen aus einem 2 tägigen Workshop von Sarah Illenberger mit Prof. Axel Kufus und Studenten der UdK Berlin.
www.sarahillenberger.com
www.kufus.de
www.design.udk-berlin.de/IDK
Dank an delikatessen, berlin

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week 35

week 35

SOUNDFAIR Editions www.soundfair.net
Das Ausstellungskollektiv ‘SOUNDFAIR’ zeigt Editionen mit unterschiedlichen Notationskonzepten, die während der Performancereihe ‘SYMPHONY’ entstanden sind.
mit Arbeiten von Arto Lindsay, Olaf Nicolai, Annika Eriksson, Bo Christian Larsson, Ari Benjamin Meyers und Anri Sala.
Eröffnung am 13.10. 2011 um 19 h mit einer Performance von Augustin Maurs.
Ausstellungsdauer 14.10. bis 20.10. täglich von 12:00 bis 17:00.
Alle Editionen werden zum Verkauf angeboten.

the exhibition collective ‘SOUNDFAIR’ shows editions with diverse concepts of musical notations which emerged during the performance series  ’SYMPHONY’
editions by  Arto Lindsay, Olaf Nicolai, Annika Eriksson, Bo Christian Larsson, Ari Benjamin Meyers and Anri Sala.
all editions are offered for sale
opening with performance by Augustin Maurs Thursday,13.10 at 7 p.m.
14.10. – 20.10. open daily from 12:00 – 17.00

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week 34

week 34


“Styrocluster” by Stephan Ehrenhofer, 2011 (Acryl auf Styropor)
www.stephanehrenhofer.de
In seinen Installationen geht Stephan Ehrenhofer den Fragen nach räumlicher Ordnung mit den Mitteln gezielter künstlerischer Formsuche nach.
Auch in der hier gezeigten Installation aus seiner Serie ’Urban Clusters’ geht es dem Künstler um die Frage, welche räumlichen Strukturen erzielt werden können durch die verdichtete Kombinationen der von großer Formenvielfalt geprägten Styroporelemente. Die Betrachtung von Innen- und Außenseiten, von positiver Formgebung und negativem Gegenstück, ist darin ein wichtiges Element: in leuchtendem Orange sind jeweils die Stellen markiert, an denen zuvor das zu schützende Objekt seine Form als Abdruck im weißen Styropor hinterlassen hat.
“Styrocluster” summiert so die konkreten Formen unterschiedlichster Einzelteile in einem großen Raster überbordender Verschachtelungen. Die Installation aus alltäglichem Verpackungsmaterial ermöglicht dem Betrachter unerwartete Einblicke höchster räumlicher wie ästhetischer Qualität.
Vom 1. September bis 1. Oktober ist in der Berliner Galerie “dr. julius | ap”
www.dr-julius.de auch eine Einzelausstellung des Künstlers zu sehen.

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week 33

week 33


‘no way back’ hungry_poor_thirsty by Monika Huber, www.monikahuber.com

Berlin-Weekly.com beteiligt sich an der Aktionswoche – deine Stimmen gegen Armut.
www.deine-stimme-gegen-armut.de und vimeo.com/28583315

Die Künstlerin Monika Huber hat für dieses Projekt die Installation “no way back” realisiert. Die bearbeitete Fotografie zeigt die blanke Realität der Menschen, die auf ihrer Flucht aus der Heimat keinen Blick zurückwerfen.

For the initiative ’Your vote against poverty’ the artist Monika Huber realized the installation ‚no way back’. The reprocessed photograph shows the bare reality of people who don’t look back while escaping from there homes.

Alle 3 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut. Du kannst etwas tun. Fordere deine Vertreter im Parlament dazu auf, den Einsatz gegen Armut zu erhöhen. Deutschland hat sich verpflichtet, die Milleniums Entwicklungsziele der UN umzusetzen. Hauptziel ist die Halbierung der weltweiten Armut. Dazu muss die Entwicklungszusammenarbeit bis 2015 auf 0,7 Prozent der Wirtschaftskraft steigen – 2009 betrug die deutsche Quote gerade mal 0,35 Prozent. Das können die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ändern. Im Herbst entscheiden sie über den Bundeshaushalt 2012, das heisst sie legen fest, für was Deutschland im kommenden Jahr Geld ausgibt. (Beispiel für 2011 : Verteidigung rund 31,5 Milliarden, Entwicklungsministerium 6,2 Milliarden).

Gib deine Stimme gegen Armut. Du kannst vor dem berlin-weekly.com Fenster deine Stimme ankreuzen und in den dort aufgestellten Briefkasten werfen oder einfach per internet : www.deine-stimme-gegen-armut.de

am 10.9. zwischen 15:00 und 18:00 wird vor dem berlin-weekly Fenster die Berliner Hip Hop Band JollyJay&H-to-O mit einigen kritischen neuen Texten auftreten.

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week 32

week 32


CROSS YOUR EYES – INSIDE THE OUTSIDE
Stereophotography by Valentino Griscioli www.valentinogriscioli.com
In the last years 3D was rediscovered by the entertainment industry and used with new technologies for movies, animation films, video games, TV etc.. However, it started already in the middle of the 18th century by stereoscopic photography. Valentino Griscioli studied the stereo technique on the original french photographer’s stereopictures of the 1930’s and is adapting this old technique to his personal style.
The installation ‚Inside the outside’, shows behind the glass door of the gallery a 3 D picture of the opposite side of the street. When the viewer looks through the gallery window he will see the street and cafe at his rear, but the scene on the picture doesn’t correspond with reality. The spectator has to cross his eyes and he will see a 3 D picture of the exact location he is standing but from the perspective as he would stand  inside the gallery looking out onto the street. From this perspective he becomes part of the installation himself. Perceiving the 3D picture as a reflexion in the window the viewer will be surprised what is going on behind him.

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week 31

week 31


Meteoriten auf Schlitten“ by Julia Kissina, www.kunsthalle-zoo.de

„Meteoriten auf Schlitten“ ist Teil des work-in-progress (metaphysica contra politica), in dem sich Julia Kissina die Frage erlaubt, wieviel Subjektivität die Politik tatsächlich zulässt und verträgt. Ausgangspunkt ihrer Präsentation, für die sie einen „Meteoriten gegen die Politik“ zeigt, ist der künstlerische Ansatz, der Poetisches und Irrationales in unseren Alltag transferiert. Damit verbunden ist die Fragestellung nach dem was bedeutsamer ist: das Ausleben der eigenen Individualität, oder das konformistische Überleben im aktuellen Diskurs.

„Meteorites on sledges“ is part of a work in progress (metaphysica contra politica), in which Julia Kissina questions the degree of subjectivity that politics actually allows or supports. The starting point of her installation, in which she presents „meteorites against politics“, is an artistic project aimed at transferring the poetic and the irrational into everyday life. This, in turn, poses the question of what is more meaningful: to live and express oneself as an individual or to seek survival through conforming to the dominant cultural mainstream.

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week 30

week 30

www.exactitudes.com

‘Inspired by a shared interest in the striking dress codes of various social groups, the Rotterdam-based photographic team of Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek have been systematically hamstringing such permutations of received identity for sixteen years. They call their series Exactitudes, a contraction of “exact” and “attitudes”. It’s August Sander and Eugène Atget turned on their heads by Bernd and Hilla Becher – a direct assault on the mythic formula that photography plus the street equals authenticity.’
Gil Blank ,INFLUENCE Magazine, NYC

Thursday June 30th 2011 between 20.00 – 22.30 hours, Booksigning of Exactitudes 5.0 by Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek5th new & enlarged edition
at Berlin-weekly, Linienstr.160, 10115 Berlin
More Exactitudes work to be seen in Berlin at the exhibition Basic Instincts by Premsela, Villa Elizabeth invalidenstrasse 3 and at The Dutch Embassy, Klosterstrasse 50 Berlin.

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week 29

week 29

A bottle opener might be the best known example for an object that is often needed but rarely at hand in the crucial moment. In these situations, the creativity of the seeker decides which substitute is applied.
The exhibition „Substitutes“ curated by Stefanie Seidl and Fabian Baumann will present the personal substitutes of 40 selected designers, artists, architects and photographers along with the objects they replace. As a pair they tell their stories to the viewer.

Der Flaschenöffner ist wahrscheinlich das bekannteste Beispiel für einen Gegenstand, der oft benötigt wird, aber in der entscheidenen Situation selten zur Hand ist.
In diesen Situationen entscheidet die Kreativiät des Suchenden darüber, welcher Ersatz zum Einsatz kommt.

In der von Stefanie Seidl und Fabian Baumann konzipierten Ausstellung werden die 
persönlichen „Substitutes“ von 40 ausgewählten Designern, Künstlern, Architekten und Fotografen neben den Gegenständen präsentiert, die Sie ersetzen.
Als Paare erzählen Sie dem Betrachter ihre Geschichte.

Adam+Harborth ,Anna Henckel Donnersmarck ,Ari Versluis ),Axel Kufus ,Beat Karrer ,Böttcher+Henssler ,Cityförster ,Clemence Seilles ,Ding 3000 ,E27 ,Ernst Gamperl ,Factor Design ,Formfjord ,Helmut Palla ,Jerszy Seymour ,Johanna Dehio ,Jörg Hundertpfund ,Jule Witte ,Mark Braun ,Matthias Hahn ,Osko+Deichmann ,Petrmayr ,Sebastian Bieniek ,Stephane Barbier Bouvet ,Stefanie Seidl ,Swetlana Heger ,Tobias Becker ,Tom Lynham ,Uli Budde ,Valentino Griscioli ,Werner Aisslinger ,Yoske Nishiumi

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week 28

week 28

„DER SCHMERZ DER ARCHIVARE“ by  Tor Seidel. www.torseidel.de

Wie in einer Waschkaue im Bergbau hängen Kernseifen in unterschiedlichen Abständen von der Decke an einer Vorrichtung herab.

Das Ordnungskriterium ergibt sich durch das farbliche Arrangement. Die Suche nach diesem Arrangement ist auch eine Auseinandersetzung mit der Farbauffassung des Pointillismus. Die räumliche Komposition beruht auf den „unvermischten“ Einzelfarben, diese innere Ordnung bestimmt den äußeren Gesamteindruck. Dieser Eindruck korrespondiert mit der geruchlichen Ausstrahlung der Installation. Es ist unmöglich, die Einzelgerüche zu erfassen, doch wird sich dem Betrachter ein Gesamtgeruch vermitteln.

Der Betrachter sieht sofort die „Vielfalt der Einheit“ identischer Gegenstande, welche durch Farbe, Form und Geruch unterschieden werden. In der Installation stehen also vor allem sinnlich / ästhetischen Aspekte im Vordergrund – die Wahrnehmung der farblichen und geruchlichen (olfaktorischen) Unterschiede. Anhand dieser lässt sich eine Ordnung innerhalb dieser Sammlung überflüssiger und ihrer Funktion entledigter Konsumprodukte finden.

In einem Atlas werden die Seifen farblich, geographisch und olfaktorisch geordnet.

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week 27

week 27

Anlässlich des Gallery weekends stellen ’TEXTE ZUR KUNST’ bei berlin-weekly.com neben ihren aktuellen Künstler Editionen, auch zum ersten Mal Originale, neue Arbeiten von Jutta Koether und Rosemarie Trockel, aus. ( Fenster bis 7.5.2011)
siehe www.textezurkunst.de

On the occasion of the gallery-weekend berlin-weekly hosts the Berlin art magazine TEXTE ZUR KUNST  April 30 – May 7, Texte zur Kunst is showing their exclusive artists editions and also for he first time originals: new works by Jutta Koether and Rosemarie Trockel.
see www.textezurkunst.de

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week 26

week 26


’DESK’ by Daniela Friebel  2011 www.danielafriebel.de
Daniela Friebels installation ‘desk’ is a drawing constructed on a grid of very thin nylon thread and black drinking straws cutting the gallery space  into half . Similar to her other site specific installations she plays with both the perception and the  perspective of the viewer as well as with the construction of images.
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week 25

week 25

robot ‘PAPP’

Hilde & Bård Tørdal are the artists and designers behind 3753% Tørdal. (www.tordal.no) Their latest project is a small frightened robot hiding in a cardboard box, but at intervals, pops up and starts searching for a new and better place to hide. Papp’s customisable cardboard skin and a software architecture makes it easy to program the Character, change its personality and behaviour. Some of today’s best Character designers have customised PAPP with their own design.

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week 24

week 24


My temple” (108-stair) by Jinran Kim

The repetition in a staircase echoes the rhythms of life. This temple is like an intricate fragile construction of hope. I come here everyday to transform myself through a ceremony of wishing.  It is nothing special, it is essential.

Gossip

Passing the along the gallery of the old castle’s servants’ quarters, one can overhear snatches of daily life going on inside.  This is not the 19th century, the emperor is gone, and the citizens have taken up residence behind the sliding paper doors.  Approaching quietly you’ll hear them, moving about, talking amongst themselves.  Imagine you are the emperor and they are all talking about you!

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week 23

week 23


‘ITS TOASTED’  von Sebastian Bieniek www.sebastianbieniek.com
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week 22

week 22


‘ITS TOASTED’  von Sebastian Bieniek www.sebastianbieniek.com
Kunst und Werbung haben heute viele Gemeinsamkeiten. Eine davon ist, dass beide sich im Gedächtnis des Betrachters einbrennen wollen. Haben sie dies, auf welcher Art auch immer, geschafft, dann sind sie erfolgreich. Mich interessiert insbesondere das Absurde darin: die Tatsache, dass es gar keine Rolle spielt, wodurch und womit man sich bemerkbar macht, ob es wahr oder gelogen ist. Die Zigarettenmarke Lucky Strike gehörte zu den erfolgreichsten Werbeikonen. Das berühmteste Werbeslogan der Marke ist: “Lucky strike – it’s toasted”. Dies sagt zwar nicht über die spezielle Zigarettenmarke aus (alle Zigaretten sind getoastet), aber man merkt es sich und verbindet es untrennbar, wie ein Link, mit der Zigarettenmarke. Ich spiele in meiner Arbeit mit derart Strategien, indem ich sie hinterfrage, auf den Arm nehme, reflektiere und konterkariere.
‘ITS TOASTED’  by Sebastian Bieniek www.sebastianbieniek.com
Art and advertisement have in some aspects a lot in common. One is trying to brand their name into the minds of the viewer. If they have succeeded in this, they will be successfull. I am particulary interested in the absurdity: it neither matters how and by which means one draws attention nor if their statements are true or false.
The cigarette label Lucky Strike belongs to one of the most successful icons
of advertisement. Their best known slogan is ”Lucky Strike – it’s toasted“. This statement doesn’t tell us anything about this spezial cigarette (all cigarettes are toasted), but it brands itself like a link into the mind.
In my work I am playing with such stragedies by bringing them into question, reflecting and foiling them.
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week 21

week 21


“WORKING TITLE”
from makeshift solutions to product development by Johanna Dehio
Love them or hate them: one encounters makeshift solutions everywhere! In her project “Working title” Johanna Dehio questions what might be the unique beauty in makeshift objects; and furthermore, what could be learned from them for her own product development and adopted from their specific charm. Readiness to improvise and an open-minded approach are important preconditions in her design method. The outset is the approach: honing the perception of the positive aspects of spontaneously created solutions and recognising their beauty. The result is a series of drafts describing a feeling of openness and ease. The “Drahtbank”( = wire bench) is part of the collection “Working Title”. It consists of metal frames of a stool, a chair and a table which are completed by the user combining them with one’ s preferred material; planks, boards, old wooden panels… The bench allows for many variations and asks for the user’s involvement.

www.johannadehio.de

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week 20

week 20



Reh im Schnee von Anna Henckel Donnersmarck, www.annahd.net
daily 18:00 -22:00

Erster Schnee

Aus silbergrauen Gründen
tritt 
ein schlankes Reh
im winterlichen Wald
und prüft vorsichtig Schritt für Schritt,
den reinen, kühlen, frischgefallenen Schnee.
Und deiner denk ich, zierlichste Gestalt.

Christian Morgenstern  (deutscher Dichter 1871 – 1914)

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week 19

week 19



‘Schweinchen’ by Formfjord

Der letzte Schrei: Diese bunten Hocker hören auf den Namen “Schweinchen” und treten am liebsten in Herden auf. Als Inspiration für die freundlichen Vierbeiner dienten griechische Schlachtbänke – mit schiefen Beinen und auffälligen Farben werden Sie zu neuem Leben erweckt. Die Unikate sind stapelbar und besitzen praktische Ablagefächer. Herde #3 bestehend aus 11 Unikaten.
Adoptieren Sie ein buntes Schweinchen der Herde #3 – für nur 280 Euro.
mail@formfjord.com

These colourful stools go by the name of “Schweinchen” and prefer to appear in herds. The friendly “Piggies” are inspired by greek butcher blocks – with crooked legs and vivid colours, they awake to new life. The unique pieces are stackable and feature a convenient storage compartment. Herd #3 – 11 uniques.
Get your own private „Schweinchen“ from Herd #3 now – for only 280 Euros.
mail@formfjord.com

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week 18

week 18


‘nothing gets lost’ by Monika Huber

In den 80erJahren wurde Monika Huber mit Ihren Bildinstallationen bekannt. Verschiedene Materialien wurden zu einem Bild im Raum montiert – der Raum wurde zentraler Bestandteil des Bildes.
In der Installation „nothing gets lost“ bezieht Monika Huber sich wieder auf jene Bildwerke, jedoch unter Verwendung von neueren Materialien, bemaltem Plexiglas. Die Bilder der Reihe „mäander, mirror und schnee“ werden sozusagen dekonstruiert und in einen neuen Zusammenhang gefügt. Die Spiegelwirkung durch die Glasflächen kommt als neues Wahrnehmungselement hinzu. Egal, in welche Richtung ein Bild angelegt wird, ob zu einem fertigen Bild oder zu einem fragmentierten Bild, die Räumlichkeiten im Bild werden stets neu definiert.
In the 80s Monika Huber became known with her picture installations: different materials were assembled to a picture in the  space – the space becomes a central component of the picture.
In the installation “nothing gets lost” Monika Huber again refers to her former works, however, under use of a newly added material, painted Perspex. The pictures of the series “mäander, mirror and snow” are deconstructed and assembled into a new context. The reflecting effect of the glass surfaces is also  a new element of perception. Regardless of the direction into which a picture is structured or whether it is  assembled to a finished or to a fragmented picture, the space in the picture becomes always newly defined.

www.monikahuber.com

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week 17

week 17

Phantom by Petrmayr
Phantom F4 (Kampfjet): Das originalgroße Abbild eines Werkzeugs des Krieges auf 3 x 3 x 3m in die Enge eines Raumes gedrängt. Sieben Tonnen Mittelrumpf, auf 2 Mach beschleunigt, ehedem auf Flurzeugträgern vor Vietnam stationiert, dann verkauft und nach Triebwerksbrand ausrangiert und abgestellt. Morbides Antlitz von Gefahr, dargestellt in 3 Teilansichten und eingesperrt in eine Vitrine.
Phantom F4 (fight jet): The original-size effigy of a war tool squeezed into a  small room of 3 x 3 x 3 m. Seven tonnes of middle body , Mach 2.0 , formerly carrier based  before Vietnam , then sold and after the engine set  fire discarded and damped in Bavaria. Morbid body of danger, shown in 3 partial views and locked up in a glass cabinet.

http://www.phantom224.com
http://www.petrmayr.de

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week 16

week 16

Die Einmaligkeit eines Verstorbenen spiegelt sich wider in der Einmaligkeit seines Gedenkortes. www.moderngraves.com gestaltet Unikate von Gräbern als individuelle Auftragsarbeiten unter Abwägung situativer Möglichkeiten. Jeder Grabentwurf findet seinen eigenen, philosophischen und psychologischen Ausgangspunkt in der Persönlichkeit der / des Verstorbenen. www.moderngraves.com bietet eine durchgehende Betreuung vom Erstgespräch über die Ausführung bis zur Fertigstellung.

The uniqueness of a deceased person is reflected  in the uniqueness of his commemorative place. www.moderngraves.com forms unique specimens of graves as individual commissioned works under consideration of situational conditions. Every grave draft finds its own, philosophical and psychological origin in the personality of the deceased person. www.moderngraves.com offers a continuous support from the first conversation up to completion.

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week 15

week 15


Carrée #01 ‚Femmes Tragiques’ by Andree Volkmann
‚Femmes Tragiques’ shows a selection of some famous women – among them artists, filmstars, royals and a well known fiction character. They all had one thing in common: They died under dramatic circumstances such as suicide, murder or accidents. However, the public reaction was quite diverse and ranged from deep grief and compasssion to cynism and ignorance. The design of the digital printed silkscarves  ‚Femmes Tragiques’ intentionally follows the tradition of the prestigious Hermes Carrées.
‚Femmes Tragiques’ comes in two formats:
as an edition of 3+1  130cm x 130cm  euro 1650,– ( 4 different colours)
as a multiple 90cm x 90cm  euro 149,–  (available in 3 different colours)
Hannelore Kohl, 1933-2001, first wife of ex Federal Chancellor Helmut Kohl (suicide)
Lady Di, 1961-1997, crown princess of the United Kingdom  (car accident)
Emma Bovary, main character of the novel of Gustave Flaubert (suicide)
Romy Schneider, 1938-1982, German- French actress  (heart failure?)
Gisela Elsner, 1937-1992, German writer (suicide)
Petra Kelly, 1947-1992, German politician and peace activist (murdered)
Dalida, 1933-1987, French singer (suicide)
Sissi, 1837-1898, empress of Austria/ Hungary (murdered)

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week 14

week 14


Post-office’ by Clemence Seilles follows her previous installation ‚Office’.
The ‘dismantled office’ is an inspired proposition of an active environment, build from the scraps of the modern world.
www.clemenceseilles.org

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week 13

week 13

‘Office’ by Clemence Seilles ‘Office’ is the modern world we know, made of artificial, and recomposed industrial materials. A standard of furniture and objects very much familiar to us, more than normal, a dismal uninspiring set . As much as it is well defined is its typology (office-space), the human activity to be accomplished stays abstract and obscure to us. Office is a prologue to the next week installation, Post-office, an inspired proposition of an active environment, build from the scraps of the Modern world.
‘Office’ by Clemence Seilles
‘Office’ is the modern world we know, made of artificial, and recomposed industrial materials. A standard of furniture and objects very much familiar to us, more than normal, a dismal uninspiring set . As much as it is well defined is its typology (office-space), the human activity to be accomplished stays abstract and obscure to us. Office is a prologue to the next week installation, Post-office, an inspired proposition of an active environment, build from the scraps of the Modern world.

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week 12

week 12


James by llot llov
With ‘James’, llot llov has designed a true servant with the ability to be set up in any given place. The small, three-legged table is connected through a riveted joint. There is no need for a tabletop as a single plate is turned into an individual tray within the twinkling of an eye. Plate, bowl or vase, are transformed into objects hovering in space.  The wooden sticks keep everything in balance while the rubber-topped tips diminish the danger of sliding crockery. If you like having your snack in bed, in the garden or sitting on the floor you will find that ‘James’ is your true partner. After use, the effective butler is stored without effort, folding easily back into a handy format.
Material: ash wood, synthetic rubber, steel
Colour: white, nature
Included: only tripod (without plate)
Height: 52 cm, Diameter: 46 cm
Production: 100 % hand made in Germany
Price: 69€

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week 11

week 11


James by llot llov
With ‘James’, llot llov has designed a true servant with the ability to be set up in any given place. The small, three-legged table is connected through a riveted joint. There is no need for a tabletop as a single plate is turned into an individual tray within the twinkling of an eye. Plate, bowl or vase, are transformed into objects hovering in space.  The wooden sticks keep everything in balance while the rubber-topped tips diminish the danger of sliding crockery. If you like having your snack in bed, in the garden or sitting on the floor you will find that ‘James’ is your true partner. After use, the effective butler is stored without effort, folding easily back into a handy format.
Material: ash wood, synthetic rubber, steel
Colour: white, nature
Included: only tripod (without plate)
Height: 52 cm, Diameter: 46 cm
Production: 100 % hand made in Germany
Price: 69€

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week 10

week 10


Artist :Rebecca Delange
Title: The Forest #1
The Forest#1 is a spatially responsive, temporal object based installation. Artist Rebecca Delange (Australia) will be constructing and reconfiguring her work at Berlin Weekly over a period of 2 weeks. Rebecca is using the forest a platform for exploration of ideas central to her practice, looking at it as an actual place and also as represented in history and fiction, as both a metaphor for the subconscious and a place of transformation that embodies the temporal and impermanent nature of life. Drawing from her own personal and psychological experiences of her time in Berlin and the space and situations she has experienced here, Rebecca aims to create an environment in the Forest #1 that evokes and articulates these experiences through abstract sculptural assemblages and spatial interventions. The work will be a dialogue between controlled making and uncontrolled action. Central to her practice is an investigation into processes of production to create work that does not merely represent these experiences superficially, but actually embodies them.  Rebecca hopes to achieve this by engaging with temporal and transformative processes that will facilitate un hinged juxtapositions and encounters in the work.  The Forest #1 will be continuously constructed, deconstructed and reconstructed to generate contradiction, opposition and tension, thus existing in a state of flux never finding a permanently still place of rest or definitive answer and resolution.
theforestinstallationwork.blogspot.com

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week 9

week 9


Artist :Rebecca Delange
Title: The Forest #1
The Forest#1 is a spatially responsive, temporal object based installation. Artist Rebecca Delange (Australia) will be constructing and reconfiguring her work at Berlin Weekly over a period of 2 weeks. Rebecca is using the forest a platform for exploration of ideas central to her practice, looking at it as an actual place and also as represented in history and fiction, as both a metaphor for the subconscious and a place of transformation that embodies the temporal and impermanent nature of life. Drawing from her own personal and psychological experiences of her time in Berlin and the space and situations she has experienced here, Rebecca aims to create an environment in the Forest #1 that evokes and articulates these experiences through abstract sculptural assemblages and spatial interventions. The work will be a dialogue between controlled making and uncontrolled action. Central to her practice is an investigation into processes of production to create work that does not merely represent these experiences superficially, but actually embodies them.  Rebecca hopes to achieve this by engaging with temporal and transformative processes that will facilitate un hinged juxtapositions and encounters in the work.  The Forest #1 will be continuously constructed, deconstructed and reconstructed to generate contradiction, opposition and tension, thus existing in a state of flux never finding a permanently still place of rest or definitive answer and resolution.
theforestinstallationwork.blogspot.com

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week 8

week 8


La Basurita
bed/wardrobe  and seat/shelf  by entwurf1 (Katherina Pawlik) , ‚La Basurita’ by Katharina Pawlik : Nutzlos gewordene Alltagsgegenstände, die der moderne Stadtmensch mangels Bedarf und Interesse auf die Straße stellt, werden zu ‚La Basurita’ einer Interieurserie als Materialcollage. Das Ergänzen zerstörter und ausrangierter Objekte durch Prothesen, führt zu überraschenden Neuformulierungen wesentlicher Funktionen des uns umgebenden Mobiliars.
Everyday objects which the modern city person puts in the absence of need and interest on the street become ‚La Basurita‚ – an interior series as a material collage.

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week 7

week 7


La Basurita
bed/wardrobe  and seat/shelf  by entwurf1 (Katherina Pawlik) , ‚La Basurita’ by Katharina Pawlik : Nutzlos gewordene Alltagsgegenstände, die der moderne Stadtmensch mangels Bedarf und Interesse auf die Straße stellt, werden zu ‚La Basurita’ einer Interieurserie als Materialcollage. Das Ergänzen zerstörter und ausrangierter Objekte durch Prothesen, führt zu überraschenden Neuformulierungen wesentlicher Funktionen des uns umgebenden Mobiliars.
Everyday objects which the modern city person puts in the absence of need and interest on the street become ‚La Basurita‚ – an interior series as a material collage.
lights by Stephane Barbier Bouvet

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week 6

week 6


VIEW ON POST WAR MASTERS (Achille Castiglioni, Serge Mouille) by the French designer Stephane Barbier Bouvet floor lamp ‘ARCO’ and desk lamp  ‘TUBINO’, two arm wall light ‘APPLIQUE MURALE’

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Week 5

week 5


Lights from the French designer Stephane Barbier Bouvet, bent chrome steel tubes; Radiators from Studio Vraay (Bas van Raay) developed as a family of electric heaters blurring the boundaries between object, sculpture and furniture. The objects heat up electrically using a reduced electrical heating component made for tomorrow’s ecological standards. The objects are designed as ‘plug and play’ and are therefore mobile.

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week 4

Week 4


“objects of desire from ten fashion designers“ featured by styleproofed
In Zusammenarbeit mit der Galerie berlin-weekly.com in der Linienstraße 160, entstand eine Installation, die so begehrlich ist wie die Objekte selbst. (Und doch unerreichbar…)
auf www.styleproofed.com werden normalerweise die besten Designer-Produkte vorgestellt. Anlässlich der Berlin Fashion Week wird das Prinzip umgedreht:
Jetzt schreiben die Designer, welche Produkte sie empfehlen, immer wieder tragen oder zuletzt gekauft haben. Kostas Murkudis hat sich einen Motorradhelm von Aspesi zugelegt (obwohl er nicht mal einen Motorradführerschein besitzt), Wolfgang Joop trägt auch bei 35 Grad schwarze mJ1-Socken, Leyla Piedayesh von Lala Berlin findet die Schuhe von Camilla Skovgaard unverzichtbar und Johanna Kühl von Kaviar Gauche würde am liebsten nur noch Champagnerbecher von Sieger aus Porzellan verschenken. Außerdem stellen Michael Michalsky, Dirk Schönberger, Bernadett Penkov, Frida Weyer und die Designerinnen von mongrels in common ihre Favoriten vor.
Und all diese begehrenswerten Produkte (die Echten! Gebraucht und in Farbe!) gibt es nicht nur online zu sehen, sondern auch offline in der Linienstrasse.
Alle Designer und ihre Produkte:
1.    Michael Michalsky: Big Birkin Bag
2.    Wolfgang Joop: mJ-1 Kniestrümpfe
3.    Dirk Schönberger: geschliffener Wodkatumbler “Melodia” aus dem KingSize
4.    Kaviar Gauche: Champagnerbecher “Sip of Gold” von Sieger
5.    Leyla Piedayesh/Lala Berlin: High Heels von Camilla Skovgaard
6.    Kostas Murkudis: Motorradhelm von Aspesi
7.    Christine Pluess/mongrels in common: roterNagellack von MAC
8.    Livia Ximénex Carillo /mongrels in common: Touche Éclat von Yves Saint Laurent
9.    Bernadett Penkov: Totenkopfkerze von D.L. & Co
10.    Frida Weyer: SuperBox von “Friends”

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week 3

Week 3


“I am a furniture” – in quest of an answer to “what is furniture”? Studio Vraay (Bas van Raay) developed a family of electric heaters that is blurring the boundaries between object, sculpture and furniture. The objects heat up electrically using a reduced electrical heating component made for tomorrow’s ecological standards. The objects are designed as ‘plug and play’ and are therefore mobile.

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week 2

Week 2


Crown 2.0 by Formfjord is now added to the Crown Family (all lamps powdercoated steel)
Workshop chair by Jerszy Seymour (wood and amateur wax)

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week 1

Week 1


Crown pendant light series by Formfjord.
Special lightfilters let the lamps shine in various colours – coated by light. (powdercoated steel)
Workshop chair by Jerszy Seymour (wood and amateur wax)

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